1000 Unterschriften für den Erhalt der Grundschulen sind erreicht

Petition erhält breite Unterstützung in der Hüllhorster Bevölkerung

 

Das gesetzte Ziel der Vereins- und Dorfgemeinschaft Büttendorf ist erreicht: Über tausend (1093) Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen der Gemeinde Hüllhorst haben bislang die Petition online oder handschriftlich unterzeichnet. Sie fordern damit, alle Grundschul- und Teilstandorte zu erhalten. Nimmt man die Unterschriften Auswärtiger – vermutlich ehemaliger Hüllhorster – dazu, so sind es weit über tausend (1372).

 

Aus den Gesprächen bei der Unterschriftensammlung werden durchaus unterschiedliche Motive deutlich. Die einen wenden sich massiv gegen eine zentrale große Grundschule mit über 500 Kindern und weiten Schulwegen mit Bustransport und halten kleine überschaubare Schulen für die Kinder dieser Altersgruppe für weitaus besser. Gute zeitgemäße Bildung sei bei moderner technischer und digitaler Ausstattung und einer entsprechenden pädagogischen Konzeption und besserer Kooperation untereinander auch in kleineren Schuleinheiten und Schulverbunden möglich. Die Schulleiterinnen selbst hätten immer deutlich gemacht, welch gute Bildungsarbeit sie in den bisherigen Schulen geleistet hätten. Eine neue Wende bekommt das Ganze auch durch den sogenannten „Masterplan Grundschulen“ in NRW vom August dieses Jahres, mit dem die Schulleitungen und –verwaltungen auch gerade kleinerer Schulen mit weniger als 180 Schülerinnen und Schülern bei ihren Aufgaben unterstützt werden sollen.

 

Die Umsetzung ist auch schon in den Hüllhorster Grundschulen angelaufen.

 

Andere Unterzeichner heben die Bedeutung der dezentralen Grundschulen für ihren Ortsteil und das dortige Vereins- und Dorfleben besonders hervor. Sie wollen ihre Grundschule nicht verlieren. Nach ihrer Ansicht hängt die Dorfgemeinschaft sehr eng mit der Grundschule vor Ort zusammen.

 

„An dem deutlich gewordenen Bürgerwillen kommen die zukünftigen Ratsmitglieder nicht vorbei und sie sind aufgerufen, die Meinungen und Forderungen der Bürgerinnen und Bürger bei ihren weiteren Überlegungen und Entscheidungen zu berücksichtigen“, stellen die Initiatoren der Petition fest. Die bisherige Anzahl an Unterzeichnern der Petition würde ausreichen, um ein Bürgerbegehren für den Erhalt aller Grundschulstandorte nach der Gemeindeordnung NRW einzuleiten, wie dies in Bad Iburg im Jahre 2019 mit Erfolg praktiziert wurde.

 

Die Büttendorfer Bürgerinitiative wird die Unterschriften dem zukünftigen Bürgermeister der Gemeinde Hüllhorst offiziell nach der Kommunalwahl überreichen.


Kommunalwahl am 13.09.2020

Ihr geht wählen - Wir kümmern uns um Kinder Bespaßung, Essen und Getränke - Wahllokal Grundschule Büttendorf


Stellungnahmen der Ratsmitglieder zur Grundschulfrage in Hüllhorst liegen vor

Breite Zustimmung in der Bevölkerung für den Erhalt aller Grundschulstandorte

 

Seit geraumer Zeit läuft ein Petitionsverfahren der Internet-Plattform Openpetition zur Frage der zukünftigen Grundschulstandorte in der Gemeinde Hüllhorst, ins Leben gerufen von der Vereins- und Dorfgemeinschaft Büttendorf. Unlängst wurden alle Mitglieder des Hüllhorster Gemeinderates gebeten, zum Anliegen der Petition Stellung zu beziehen. Es wird darin gefordert, in einem zukünftigen Grundschulkonzept alle bestehenden Schul- und Teilstandorte zu erhalten und in ihrer Ausstattung und Konzeption zukunftsfähig weiterzuentwickeln. In der Zwischenzeit sind die Statements im Netz unter www.openpetition.de/huellhorst nachzulesen.

Auswertend ist festzustellen, dass die Stellungnahmen aus den Reihen der CDU, FDP und FWG/Uhu eher individuell und losgelöst von einer erkennbaren Parteilinie sind. Es gibt klare Bekenntnisse zur Forderung der Petition, alle bisherigen ortsnahen Schulstandorte beizubehalten, Befürworter von zwei oder drei Schulstandorten und auch deutliche Unterstützer für eine neu zu bauende zentrale Grundschule für ganz Hüllhorst. Große Verwunderung lösen allerdings die Antworten der SPD-Ratsmitglieder, einschließlich Bürgermeister Rührup aus. Ihre Statements sind im selben Wortlaut für alle Mitglieder der Ratsfraktion kopiert worden. Darin heißt es zum Beispiel abschließend: „Aufgrund der laufenden Beratungen bezieht die SPD-Fraktion zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine öffentliche Position zu diesem Thema.“ Lediglich der Büttendorfer SPD Ratsvertreter bekennt sich klar zum Erhalt der bestehenden Schulen als Zentrum des jeweiligen Dorflebens.

 

Nach Ansicht der Büttendorfer Initiatoren der Petition ist das kollektive Antwortverhalten der SPD-Fraktion äußerst beschämend und fern jeglicher Transparenz und Bürgernähe und als Versuch zu werten, sich im Kommunalwahlkampf um eine klare Aussage herumzudrücken. Damit lässt man den Wähler im Regen stehen, wie man denn nach der Wahl in der Grundschulfrage entscheiden wird. Auf diese Weise leistet man allerdings auch Spekulationen Vorschub, dass die SPD, den Schulleiterinnen der Grundschulen folgend, den Bau einer neuen zentralen Grundschule favorisiert.

 

Bündnis 90/Die Grünen berufen sich ebenfalls auf eine Fraktionsentscheidung, nach der sie noch keine klare Position in der Grundschulfrage beziehen. Sie tendieren aber eher zu einer größeren Schule.

 

Die CDU Hüllhorst dagegen fordert neuerlich, in der Grundschulfrage die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen. Sie kündigt eine Informationsveranstaltungsreihe durch alle Ortschaften der Gemeinde an. Danach soll es eine Bürgerbeteiligung geben, die der Entscheidung im Gemeinderat als Grundlage dienen soll. Die Büttendorfer Dorfgemeinschaft begrüßt diese Form der Bürgernähe ausdrücklich, bedauert aber andererseits, dass diese geplanten Veranstaltungen doch erst nach der Kommunalwahl stattfinden sollen.

 

Derweilen wird die Unterschriftensammlung der Bürgerinitiative weitergeführt mit dem Ziel, etwa 1000 Unterstützer der Petition zu erreichen. Das ist etwa die Zahl, die für die Einleitung eines Bürgerbegehrens und die Beantragung eines Bürgerentscheides in der Grundschulfrage erforderlich wäre. Die Gemeindeordnung NRW legt fest, dass bei der Größenordnung einer Gemeinde wie Hüllhorst 9 % der Wahlberechtigten ein Bürgerbegehren einleiten können.

 

Das Beispiel der Stadt Bad Iburg hat gezeigt, dass der Bürgerwille viel erreichen kann. Der Stadtrat hatte 2019 beschlossen, alle drei Grundschulen in den Ortsteilen zu schließen und eine neue zentrale Grundschule zu bauen. Durch einen Bürgerentscheid ist dieser Beschluss gekippt worden, und die Einwohner sind heute sehr zufrieden damit, alle drei dezentralen Grundschulen erhalten und baulich und in der Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht zu haben.

 

Die Büttendorfer Initiatoren sind sehr erfreut, wie viele Menschen in den anderen Hüllhorster Ortsteilen mittlerweile die Unterschriftensammlung unterstützen. Ihnen ist bewusst geworden, dass auch sie ihre Grundschulen in den Ortsteilen verlieren werden, wenn sich der zukünftige Gemeinderat für den Neubau einer zentralen Grundschule entscheidet. Es ist weiterhin geplant, die gesammelten Unterschriften Bürgermeister Bernd Rührup noch vor der Kommunalwahl offiziell zu überreichen. Danach muss die Petition ein Tagesordnungspunkt und Thema in einer anschließenden Gemeinderatssitzung werden.

 

Im Hinblick auf eine neue Entwicklung im Kommunalwahlkampf distanziert sich die Büttendorfer Bürgerinitiative politisch klar und deutlich von der AFD Hüllhorst, die sich mittlerweile die Zielsetzung und Argumente der Grundschulpetition als Wahlkampfthema zu eigen gemacht hat. Die Büttendorfer Initiatoren betonen noch einmal ausdrücklich: „Unsere Petition ist ausschließlich unabhängig und überparteilich auf das Anliegen und die Zielsetzung ausgerichtet, die bisherigen dezentralen Grundschulstandorte zum Wohle unserer Kinder und der einzelnen Ortsteile zu erhalten.“


Petition zu Grundschulen erreicht Quorum

 

Alle Ratsmitglieder werden zur Stellungnahme aufgefordert.

 

Unlängst hatte die Dorf- und Vereinsgemeinschaft Büttendorf eine Online Petition auf den Weg gebracht mit der Forderung, in der zukünftigen Schulentwicklungsplanung der Gemeinde Hüllhorst alle bestehenden Grundschul- und Teilstandorte in Ahlsen, Büttendorf, Oberbauerschaft, Schnathorst und Tengern zu erhalten und in Ausstattung und pädagogischer Konzeption zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Diese Option wurde von einer eingerichteten Grundschulkommission und einem einbezogenen Beratungsteam bisher nicht weiter berücksichtigt.

 

Die Petition fand sehr schnell eine große Unterstützung in der Gemeinde, oftmals ergänzt durch überwiegend zustimmende Kommentare.

 

Die Online-Unterzeichnungen wurden aktuell durch handschriftliche Unterschriftenlisten ergänzt, sodass es zum jetzigen Stand über 500 Unterstützer gibt. Damit ist das angestrebte Petitionsquorum von 350 Unterzeichnern deutlich erreicht. Das sogenannte Quorum ist eine Anzahl von Unterschriften, die vom Betreiber der Online-Plattform „openPetition“, festgelegt wurde, um weitere Schritte im Petitionsverfahren einzuleiten. Laut Angaben von openPetition orientiert sich die Höhe des Quorums an der Anzahl der Stimmen, die ein Abgeordneter benötigt, um in ein jeweiliges Parlament, hier Gemeinderat, gewählt zu werden. „Wird das Quorum erreicht, ist dies ein Hinweis darauf, dass ein Thema aus Sicht einer erheblichen Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern relevant ist.

 

Mit diesem Thema sollten sich also die gewählten Entscheidungstragenden befassen.“ (Zitat openPetition).

 

Folglich sind nun alle Hüllhorster Ratsmitglieder vom Betreiber der Petitions-Plattform angeschrieben und aufgefordert worden, innerhalb von zwei Wochen eine Stellungnahme zu der Forderung der Petition abzugeben. Alle Stellungnahmen werden dann transparent auf der Petitionsseite veröffentlicht, damit die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, wie ihre gewählten Ratsmitglieder zu diesem Anliegen stehen. Auf diese Aussagen sind die Büttendorfer Initiatoren der Petition schon sehr gespannt. Erste Stellungnahmen sind bereits eingegangen. Derweilen werden weitere Unterschriften gesammelt, vor allem auch in den anderen Ortsteilen, um ebenfalls dort eine weitere Auseinandersetzung mit der Schulentwicklungsplanung anzuregen und die Bedeutung der Petitionsargumente auch für sie deutlich zu machen.

 

Die Büttendorfer sind der Ansicht, dass ihre Option in der Grundschulkommission zu schnell verworfen worden ist und dass der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern in dieser Hinsicht gefehlt hat. Sie sind nach wie vor der Überzeugung, dass eine dezentrale, ortsnahe Beschulung der Kinder eher ihrem Wohle und ihrer Entwicklung dient und die bestehenden Grundschulen in den einzelnen Ortsteilen unverzichtbare Einrichtungen für ein aktives Dorf und Vereinsleben und eine Identifikation mit dem entsprechenden Wohnort sind. Darüber hinaus hat auch die Corona-Krise gezeigt, dass kleine dezentrale Schulen weitaus besser geeignet sind, einer Epidemie entgegenzuwirken als eine große Schule mit einer Massierung von Kindern.

 

Deshalb erwartet die Büttendorfer Dorfgemeinschaft eindringlich, dass ihre Petition auch Gegenstand der anstehenden Sitzung des Schulausschusses und der weiteren Erörterungen in der Grundschulkommission und den politischen Gremien der Gemeinde wird. „So kann man wenigstens nachträglich noch Bürgernähe beweisen. Für gute Argumente und ein kluges Umdenken ist es nie zu spät!“ meinen die Büttendorfer Verantwortlichen.

 

Um zur Petition und den Stellungnahmen der Ratsmitglieder zu gelange, klicken Sie  HIER

 

 


Grundschulstandorte weiterhin brisantes Thema in Hüllhorst

Eine ausführliche Zusammenfassung über die eingegangenen Stellungnahmen der angeschriebenen Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt, wurde an die Lokalpresse, mit der Bitte um Veröffentlichung verteilt.

 

In der Zusammenfassung wurde allerdings ein kritisches Zitat entfernt und auch sonst nicht komplett veröffentlicht.

 

Daher hier bereits jetzt zum Nachlesen, die komplette Zusammenfassung mit den Stellungnahmen und Zitaten aller Personen.

 

 

 

 

Kommunalwahlkandidaten antworten. Petition von Büttendorfern auf den Weg gebracht

 

Die Büttendorfer Vereinsgemeinschaft ist weiterhin in Sachen zukünftiger Grundschulstandorte in der Gemeinde Hüllhorst aktiv. Unlängst wurden nicht nur die bisher bekannten Bewerber für die Bürgermeisterwahl im September zu ihrer persönlichen Position diesbezüglich befragt, sondern auch die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat im Wahlbezirk Büttendorf.

 

Die angeschriebenen Personen wurden gebeten, eine Stellungnahme abzugeben, wie sie zu einer zentralen Grundschule für ganz Hüllhorst, zu einer Reduzierung auf zwei oder drei Schulstandorte oder zum Erhalt aller bestehenden fünf Grundschulen bei Weiterentwicklung in Ausstattung und pädagogischer Konzeption stehen. Die Antworten sind vollständig eingegangen, sie sind aber nur zu einem Teil inhaltlich konstruktiv und zufriedenstellend.

 

Der amtierende Bürgermeister Bernd Rührup (SPD) geht inhaltlich nicht auf die drei Fragestellungen ein. Er beruft sich auf den noch laufenden Beratungs- und Entscheidungsprozess in der Grundschulkommission und den politischen Gremien. Zudem verschiebe sich der vorgesehene Zeitplan durch die Corona-Krise. Als Bürgermeister habe er darüber hinaus keine persönliche Position, sondern die der Gemeinde zu vertreten.

 

Der Bürgermeisterkandidat von Bündnis 90/Die Grünen Benjamin Rauer formuliert umfassend seine persönlichen Gedanken zur Frage der Schulstandorte, ohne sich auf eine bestimmte Option festzulegen. Entscheidend sei, den Schülerinnen und Schülern bestmögliche Schulgebäude und Ausstattung für ihr Lernen zu bieten, unabhängig von der Anzahl der Schulorte. Von einer zentralen Grundschule sei er allerdings mittlerweile abgerückt. Er betont des Weiteren, dass eine mögliche Nachnutzung von Gebäuden in Entscheidungen unmittelbar einbezogen werden müsse, im Dialog mit den betroffenen Dorfgemeinschaften.

 

Michael Kasche, Bürgermeisterkandidat der CDU, geht in seiner Antwort differenziert auf die einzelnen Fragestellungen ein und erläutert seine persönliche Einstellung dazu. Eine zentrale Grundschule sei für ihn die allerletzte Option. Er bevorzuge zwei oder drei Schulstandorte (Oberbauerschaft im Westen, Schnathorst als Neubau im Osten und Büttendorf oder Tengern im Neubau als dritte Schule). So hätte man relativ kurze Schulwege für die Kinder und könne für ein modernes zukunftsfähiges Schulsystem eine passende Infrastruktur entwickeln. Die Erhaltung aller bisherigen Schulstandorte sei für ihn die zweitbeste Lösung, weil Kinder seines Erachtens in kleineren Schulen am effektivsten lernen. Ein Problem sehe er allerdings in der Finanzierung dieser Lösung durch die Gemeinde. Bei der Entscheidungsfindung sei ihm der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr wichtig.

 

Bei den Bewerberinnen und Bewerbern aus dem Wahlbezirk Büttendorf für den Gemeinderat ist Dietlind Scheding (CDU) detailliert auf die drei Fragestellungen eingegangen. Sie positioniert sich eindeutig für den Erhalt aller bestehenden Grundschulen in der Gemeinde und betont besonders die Notwendigkeit kurzer Schulwege und die Möglichkeiten kleiner Schuleinheiten für die Betreuung und Bildung der Kinder. Sie hebt zudem die besondere Bedeutung einer Grundschule für den jeweiligen Ortsteil und ein aktives Dorf- und Vereinsleben hervor.

 

Maik Brune (SPD) schreibt, er könne noch keine Entscheidung treffen, weil noch viele Fragen offen seien. Er äußert aber, die Büttendorfer Grundschule sei und bleibe für ihn eine  Alternative.

 

Die bisherigen Büttendorfer Ratsmitglieder und möglichen Kandidatinnen und Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen Jürgen Friese und Anja Schmidt geben keine Stellungnahmen ab, ebenfalls mit der Begründung, es seien noch viele Fragen zu klären und dann sei es eine Entscheidung der Fraktion und nicht ihre persönliche.

 

Hüllhorster Bürgerinnen und Bürger stellen sich allerdings die Frage, wie sie bei der anstehenden Kommunalwahl eine Wahlentscheidung treffen sollen, wenn die Kandidatinnen und Kandidaten sich nicht eindeutig zu gewichtigen Themen wie der Grundschulfrage positionieren. „Die Hüllhorster Ortsteile brauchen Ratsvertreterinnen und –vertreter, die nicht nur gute Politik für die Gemeinde Hüllhorst machen, sondern sich auch klar zu ihrem jeweiligen Ortsteil bekennen. Wenn es um Entscheidungen geht, die ihren Ortsteil betreffen, sollten sie sich auch mit Rückgrat dafür einsetzen. Unter Umständen auch gegen die eigene politische Fraktion“, meint Dieter Bohlmann, Mitglied in der Dorfgemeinschaft für ein zukunftsorientiertes Büttendorf.

 

Die Büttendorfer Vereinsgemeinschaft legt in der Schuldebatte nach. Marco Knefelkamp hat, wie angekündigt, im Namen der Dorfgemeinschaft eine Online Petition geschaltet. Dafür wurde eigens ein Logo mit dem Motto „Kurze Beine – kurze Wege!“ entworfen. Die Petition wendet sich an den Bürgermeister, die Verwaltung, die Grundschulkommission und alle Ratsfraktionen in Hüllhorst mit der inhaltlichen Forderung, in einem zukünftigen Grundschulkonzept alle fünf bestehenden Schul- und Teilstandorte in Ahlsen, Büttendorf, Oberbauerschaft, Schnathorst und Tengern zu erhalten und in Ausstattung und Konzeption zukunftsfähig weiter zu entwickeln. Die Forderung wird mit fünfzehn Argumenten prägnant begründet. „Wir sind der festen Überzeugung, dass diese Alternative die beste Lösung zum Wohle der Kinder und eines aktiven Dorflebens in allen Ortsteilen gleichermaßen ist. Weil wir meinen, dass unser Anliegen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger aller Hüllhorster Ortsteile ist, hoffen wir, dass unsere Petition im Internet oder in Unterschriftenlisten viele Unterstützer in ganz Hüllhorst und darüber hinausfindet. An den ersten zwei Tagen nach Schaltung gab es bereits 165 Unterzeichner und viele konstruktive Kommentare. Die Aktion soll ein Anstoß sein, die Thematik noch vor der anstehenden Kommunalwahl voran zu bringen und noch einmal neu zu überdenken.“, so Marco Knefelkamp. „Wir werden unser Ziel konsequent weiterverfolgen.“


Petition "Grundschulkonzept für Hüllhorst"

In einer Schulausschuss-Sitzung der Gemeinde Hüllhorst im November 2019 wurden die Ergebnisse und Empfehlungen einer Grundschulkommission und eines beteiligten Beraterbüros zur Entwicklung eines zukünftigen Grundschulkonzeptes für die Gemeinde vorgestellt. Es wurden vier Optionen für die weiteren Beratungen und Entscheidungen aufgezeigt, wobei der Bau einer neuen zentralen Grundschule für die gesamte Gemeinde Hüllhorst favorisiert wird.

 

Wir sind dagegen der Überzeugung, dass diese Optionen nicht dem Wohl aller Kinder und dem Dorfleben in allen Ortsteilen gleichermaßen dienen.

 

Deshalb fordern wir, alle bestehenden Schul- und Teilstandorte zu erhalten und in ihrer Ausstattung und Konzeption zukunftsfähig weiter zu entwickeln.

 

Wir fordern, alle fünf bestehenden Grundschulstandorte in Ahlsen, Büttendorf, Oberbauerschaft, Schnathorst und Tengern zu erhalten, weil wir der Überzeugung sind, dass…

 

1. die zu erwartenden Schülerzahlen laut Gutachten des Beratungsbüros für die Weiterführung aller Grundschulen in der Gemeinde auch zukünftig gesichert sind.

2. wir den Grundschulkindern eine ortsnahe Beschulung und kurze Schulwege nach dem Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ sicherstellen sollten.

3. weite Transportwege mit Schulbussen für junge Kinder im Grundschulalter eine zu große tägliche Belastung darstellen.

4. dadurch auf die Hüllhorster Steuerzahler erheblich höhere Schülertransportkosten zukommen.

5. im Sinne des Klimaschutzes weite Schülertransportwege vermieden werden müssen.

6. die Größe einer Schule nicht automatisch pädagogische Qualität für die Entwicklung der Kinder bedeutet.

7. kleinere, überschaubare Grundschulen den Kindern im frühen Grundschulalter mehr Sicherheit und Geborgenheit für ihr Lernen geben. Die pädagogische Beziehung zur Lehrkraft ist hier näher und intensiver.

8. auch kleinere Schulen und Schulverbunde gute Voraussetzungen für die Schulorganisation und die Entwicklung und Umsetzung zeitgemäßer pädagogischer Konzepte bieten, unterstützt durch die heutigen Möglichkeiten einer digitalen Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Grundschulen der Gemeinde.

9. sich unsere bestehenden Grundschulen durch moderne und zeitgemäße Einrichtung und mediale Ausstattung zukunftsfähig machen lassen.

10. die Kosten für einen kompletten Neubau einer zentralen Grundschule oder die Erweiterung einzelner Schulstandorte die Kosten für die Modernisierung und Unterhaltung der bestehenden Grundschulen weit übersteigen und den Hüllhorster Haushalt über Jahrzehnte überstrapazieren werden.

11. sich auch an allen bestehenden Grundschulen Möglichkeiten der Übermittags- bzw. Nachmittagsbetreuung der Kinder einrichten lassen.

12. alle bestehenden Grundschulen einen hohen Stellenwert für das Gemeindeleben in ihrem jeweiligen Ortsteil haben. Sie sind sozialer und kultureller Mittelpunkt des Dorfes und Treffpunkt der Menschen und Vereine und Motor eines aktiven Dorflebens. Dies wird oftmals zu wenig bedacht und gewichtet.

13. die zukünftige Entwicklung eines jeden Ortsteiles eng mit dem Erhalt ihrer Grundschule zusammenhängt. Junge Familien werden sich nur dort ansiedeln, wo es eine Grundschule für ihre Kinder in der Nähe gibt.

14. Schulschließungen zu weiteren Ungleichbehandlungen zwischen den Hüllhorster Ortsteilen führen werden.

15. unsere Forderung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger aller Ortsteile unserer Gemeinde Hüllhorst ist.

 

Wenn Sie unserer Meinung sind und unseren Argumenten folgen möchten, unterschreiben Sie bitte unsere Petition. Jede Stimme zählt!

 

Sie gelangen direkt am Anfang dieser Seite auf die Seiten der Organisation "OpenPetition" und können dort die Petition online unterschreiben und sich z.B. weitere Unterschriftslisten herunterladen. 

 


Dorfgemeinschaft Büttendorf lässt beim Thema Grundschulstandorte nicht locker

Kandidaten nach Positionen befragt

 

 

Die Corona-Krise mit all ihren Gefahren und Auswirkungen ist gegenwärtig das beherrschende Thema in der Bevölkerung, in der Politik und den Medien. Die Dorfgemeinschaft Büttendorf ist jedoch der Meinung, dass andererseits das nicht dazu führen darf, dass andere Tagesthemen und anstehende kommunalpolitische Entscheidungen völlig aus dem Blickwinkel geraten. „Wir als Hüllhorster Bürgerinnen und Bürger blicken nach wie vor mit Sorge auf die weitere Entwicklung in der Frage der zukünftigen Grundschulstandorte in unserer Gemeinde.“ so der einhellige Tenor der Vorsitzenden der Büttendorfer Vereine. Dort ist man der Meinung, dass dieses Thema auch in dieser schwierigen Zeit nicht von der Tagesordnung bis in die nächste kommunale Legislaturperiode verschwinden darf, sondern Bestandteil des bevorstehenden Kommunalwahlkampfes sein sollte. Die Wählerinnen und Wähler hätten schließlich ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, wie die Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt persönlich zu einem zukünftigen Grundschulkonzept in Hüllhorst stehen.

 

Deshalb hat sich die Büttendorfer Vereinsgemeinschaft entschieden, die bislang bekannten Kandidaten Bernd Rührup, Michael Kasche und Benjamin Rauer zu dieser Thematik zu befragen. In einem kürzlich versandten Brief der Büttendorfer Vereine wurden die Kandidaten dahingehend befragt, wie sie zu den nachfolgenden Positionen stehen:

·        Errichtung einer zentralen Grundschule für die gesamte Gemeinde Hüllhorst

·        Reduzierung der Anzahl auf 2 oder 3 Standorte

·        Erhalt und Weiterentwicklung aller bestehenden Schul- und Teilstandorte

 

Ferner wurden die Kandidaten auch aufgefordert, ihre persönlichen, ausschlaggebenden Argumente dafür zu benennen. Die Antworten und Stellungnahmen werden von der Dorfgemeinschaft mit Spannung erwartet.

 

Die Büttendorfer Vereine hatten sich ja unlängst schon in einem offenen Brief an den Bürgermeister und alle Hüllhorster Ratsfraktionen mit der Forderung gewandt, die Grundschule Büttendorf als Teilstandort im Schulverbund im Mühlengrund zu erhalten.

 

 

„Außerdem initiieren wir gerade eine Online-Petition zur Schulentwicklungsplanung in unserer Gemeinde. Diese wird in Kürze erscheinen und wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Hüllhorst, auch ausdrücklich die aus anderen Ortsteilen, sich daran zu beteiligen.“ erläutert Marco Knefelkamp, Vorstandsmitglied der Dorfgemeinschaft für ein zukunftsorientiertes Büttendorf. Schließlich könne man nur mit vereinten Kräften die Grundschulstandorte erhalten. „Dies ist erst der Anfang. Wer weitere Anregungen oder Beiträge hat, kann gerne mit uns in Kontakt treten.“ so Knefelkamp weiter, der damit auch deutlich macht, dass die Dorfgemeinschaft noch lange nicht locker lassen wird bei diesem Thema.

 

Dieser Beitrag wurde auch in der lokalen Presse veröffentlicht.


Boßelfest im Mai 2020 abgesagt

 

Leider können wir aufgrund der Corona Pandemie das Boßelfest im Mai nicht durchführen.

 

Sollte es die Situation wieder zulassen, dann gibt es möglicherweise dieses Jahr unser erstes Winterboßeln.

 

Sobald wir Näheres wissen, informieren wir hier wieder.

 

Bleibt gesund!


Offener Brief zum Grundschulkonzept

Die Vorstände der Büttendorfer Vereine haben am 22.02.2020 einen offenen Brief  zum Thema "Grundschulkonzept für die Gemeinde Hüllhorst / Grundschule Büttendorf" an den Bürgermeister der Gemeinde Hüllhorst mit der Bitte um Weiterleitung an die Fraktionen im Gemeinderat in Hüllhorst übergeben.

 

Des Weiteren wurde der Inhalt auch an die Lokalzeitungen "Neue Westfälische" und "Westfalen-Blatt" mit der Bitte um Veröffentlichung versandt.

 

Hier der Inhalt des offenen Briefes:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Rührup,

sehr geehrte Mitglieder der Hüllhorster Ratsfraktionen,

 

wir, die Vorstände der Büttendorfer Vereine, wenden uns mit diesem offenen Brief aus tiefer Sorge und mit einem dringenden Appell an Sie.

 

In einer Schulausschuss-Sitzung im November 2019 wurden die Ergebnisse und Empfehlungen einer Grundschulkommission zur Entwicklung eines zukünftigen Grundschulkonzeptes für die Gemeinde Hüllhorst vorgestellt. Es wurden vier Optionen für die weiteren Beratungen und Entscheidungen aufgezeigt. Zu unserem großen Bedauern werden darin die beiden Teilstandorte von Schulverbunden, nämlich Ahlsen und Büttendorf, nicht mehr berücksichtigt.

Es wird sogar empfohlen, diese Teilstandorte schon zeitnah aufzugeben und in die Hauptstandorte zu integrieren. Des Weiteren favorisiert die Kommission den Bau einer zentralen Grundschule für die gesamte Gemeinde Hüllhorst.

 

Wir sind mit den bisherigen Überlegungen nicht einverstanden und haben dabei große Bedenken im Hinblick auf das Wohl unserer Kinder und das Dorfleben in unserem Ortsteil Büttendorf.  Wir appellieren an Sie, unsere folgenden Argumente bei Ihren weiteren Beratungen und Entscheidungen zu berücksichtigen und fordern eindringlich, den Grundschulstandort Büttendorf zu erhalten.

  

  1. Laut dem beteiligten Beraterbüro für Schulentwicklungsplanung ist die Prognose hinsichtlich der zu erwartenden Schülerzahlen in den nächsten Jahren für Büttendorf genauso gut wie für die anderen Ortsteile, so dass die Weiterführung einer einzügigen Grundschule in Büttendorf auf Dauer gewährleistet ist.

  2. Bislang hatte der Slogan „Kurze Beine, kurze Schulwege“ zum Wohle der Grundschulkinder ein großes Gewicht, so dass eine ortsnahe Beschulung auch in kleineren Grundschulen unterstützt wurde. Nach wie vor favorisieren die Schulbehörden nicht vordringlich große zentrale Grundschulstandorte. Größe allein bedeutet nicht automatisch pädagogische Qualität für die Entwicklung der Kinder. Im frühen Grundschulalter bieten kleine, überschaubare Systeme den Kindern mehr Sicherheit und Geborgenheit für ihr Lernen in der Schule. In späteren Schuljahren mag dies nicht mehr so bedeutsam sein.

  3. Weite Transporte mit Schulbussen sind für Kinder im Grundschulalter eine große Belastung, die man ihnen durch ortsnahe Beschulung ersparen kann. Außerdem erspart man der Gemeinde Hüllhorst und dem Steuerzahler erhebliche Schülertransportkosten, ganz abgesehen von dem  höheren logistischen Aufwand der Organisation des Schulbusverkehrs.
    Z
    udem ist es in heutiger Zeit im Sinne des Klimaschutzes geboten, weite Schülertransportwege zu vermeiden.

  4. Wenn argumentiert wird, der Lehrereinsatz in einem Schulverbund (z.B. Tengern- Büttendorf) sei durch die Fahrten zwischen den Schulstandorten problematisch, sollte man die Frage stellen, wem Fahrten eher zugemutet werden sollten, einer einzelnen erwachsenen Lehrkraft oder ganzen Schülergruppen im frühen Kindesalter. Ersteres sollte schulorganisatorisch machbar sein. Viele Schulen haben mehrere Standorte.
    Grundschullehrerstellen zu besetzen, ist momentan ein grundlegendes Problem, nicht nur das eines Schulverbundes.

  5. Sicherlich bieten etwas größere Schulen gute Voraussetzungen für die Schulorganisation und die Entwicklung und Umsetzung pädagogischer Konzepte. Das bedeutet aber nicht, dass dies nicht auch in einer kleineren Grundschule oder einem Schulverbund möglich ist, bei entsprechender Vernetzung aller Grundschulen der Gemeinde, welche in unserem heutigen digitalen Zeitalter kein Problem sein sollte. Größe alleine macht noch keine Qualität aus. Auch eine zeitgemäße mediale Ausstattung einer kleinen Grundschule wie in Büttendorf  sollte bei Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel genauso möglich sein wie in einer größeren Schule. Wie viel mehr würde die Gemeinde der komplette Neubau einer zentralen Grundschule über Jahrzehnte hinweg kosten.

  6. Die Übermittagsbetreuung in der Büttendorfer Grundschule in der Trägerschaft des Fördervereins leistet eine ausgesprochen engagierte pädagogische Arbeit, ergänzt durch Ferienbetreuungsangebote für Schülerinnen und Schüler aus allen Hüllhorster Grundschulen (in gemeinsamer Trägerschaft mit dem Gemeindesportverband). Vielleicht ist nach einer baulichen Erweiterung auch eine OGS-Betreuung vor Ort denkbar, so dass  Fahrten nach Tengern entfallen könnten.

  7. Unseres Erachtens sind in der Grundschulkommission die Argumente für die Bedeutung einer Grundschule für das Gemeindeleben zu gering gewichtet worden, gerade auch für eine Randgemeinde wie Büttendorf.
    Unsere Büttendorfer Grundschule ist sozialer und kultureller Mittelpunkt unseres Dorfes und Treffpunkt der Menschen und Vereine unseres Ortsteiles. Man kann auch sagen, sie ist das „Herzstück unseres Dorfes“ und Motor eines aktiven Dorflebens. Zum Beispiel wären Aufführungen unserer plattdeutschen Theatergruppe ohne die Schulaula nicht mehr möglich.
    Unsere Grundschule ist ein Ort sozialer Kontakte und der Kommunikation unter den Schülern und Eltern und fördert das soziale Miteinander. Bei den Kindern werden hier die Wurzeln gelegt für eine Identifikation mit dem eigenen unmittelbaren Wohnort und den darin lebenden Menschen.

  8. Es liegt eine Planung der Gemeindeverwaltung vor, den ehemaligen Dorfgemeinschaftsraum im Keller des Grundschulgebäudes in Regie der Dorfgemeinschaft für die Büttendorfer Vereine und die Übermittagsbetreuung der Grundschulkinder zu sanieren. Dieses Vorhaben macht aber nur Sinn, wenn die Büttendorfer Grundschule erhalten bleibt. Die Dorfgemeinschaft ist auch nur unter dieser Voraussetzung bereit, der Gemeinde die Verantwortung für die Sanierung des Dorfgemeinschaftsraumes abzunehmen. Es sei auch noch einmal darauf hingewiesen, dass der Bürgermeister immer wieder zugesichert hat, dass jedem Ortsteil ein Versammlungsraum für die Vereine zusteht und dass dafür gesorgt wird, dass jeder Ortsteil diesen erhält.

  9. Die weitere zukünftige Entwicklung unseres Dorfes hängt sehr eng mit dem Erhalt unserer Grundschule zusammen. Junge Familien werden sich dort ansiedeln, wo es eine Grundschule für ihre Kinder in der Nähe gibt. Es mögen sogar Familien bei Aufgabe der Schule abwandern. Büttendorf würde als Wohnort und Lebensbereich weiterhin an Attraktivität verlieren und auf Dauer verarmen.

 

Aus all diesen genannten Gründen appellieren wir eindringlich an Sie, bei Ihren politischen Entscheidungen hinsichtlich eines zukünftigen Grundschulkonzeptes für die Gemeinde Hüllhorst unsere Büttendorfer Grundschule als Teilstandort des Grundschulverbundes Tengern-Büttendorf zu erhalten und sie im Hinblick auf eine zeitgemäße mediale Ausstattung und eine weiter entwickelte pädagogische Konzeption  für die nachwachsenden Generationen in unserem Ortsteil zukunftsfähig zu machen.

 

Was bleibt uns in Büttendorf sonst noch als Mittelpunkt für ein aktives Dorfleben, nachdem uns bereits ein Dorfgemeinschaftshaus durch eine politische Entscheidung versagt worden ist?

  

Der Brief wurde von Verantwortlichen der folgenden Vereine unterzeichnet:

 

  • Dorfgemeinschaft für ein zukunftsorientiertes Büttendorf 
  • Förderverein der Grundschule Büttendorf
  • Touristenverein / Naturfreunde Büttendorf
  • Sozialverband, Ortsgruppe Büttendorf
  • Geflügelzuchtverein Büttendorf
  • Landfrauenverein, Ortsgruppe Büttendorf  
  • Jagdgenossenschaft Büttendorf
  • Landwirtschaftlicher Ortsverein

Jahresabschlussbrunch 2019

Wie schon im Vorjahr, hat die „Dorfgemeinschaft für ein zukunftsorientiertes Büttendorf e.V.“ (DGZB) zum Jahresabschlussbrunch eingeladen.

 

Auch dieses Jahr war die Resonanz wieder genauso überwältigend. Erneut haben sich knapp 180 Mitglieder angemeldet um im Schulungszentrum der Firma Wortmann in Hüllhorst gemeinsam das Vereinsjahr ausklingen zu lassen. Viele Mitglieder halfen ebenso wie beim letzten Mal mit, die Räumlichkeiten festlich herzurichten.

 

Was bereits gut angekommen war, wurde natürlich auch diesmal wiederholt. Wer wollte, konnte sich zum Empfang ein Glas Prosecco gönnen, um sich dann am sehr reichlich gedeckten Buffet zu bedienen. Nachmittags gab es für alle Kaffee & Kuchen.

 

Auch die jüngsten Mitglieder freuten sich erneut wieder auf das "Kino", wo bei Popcorn und Limonade auf einer Großleinwand ein Kinderfilm gezeigt wurde. 

 

Natürlich war auch die Situation zum Dorfgemeinschaftsraum ein Thema. Durch den Vorstand wurde der Inhalt des Vertragswerkes erläutert, er lag allen Mitgliedern zur Einsicht vor und es wurden diesbezügliche Fragen beantwortet. In einer anschließenden Meinungsumfrage unter den Anwesenden wurde sehr deutlich, dass ein Großteil der Mitglieder hinter dem Vorhaben steht. Auch der Vorschlag, mehrere Arbeitsgruppen unter den Vereinsmitgliedern zu etablieren, fand großen Anklang, sodass sich nun noch mehr Mitglieder aktiv in die Planungen und Aktivitäten einbringen können.

 

Viele blieben wieder bis in die Abendstunden und tauschten sich bei kalten Getränken an der "Theke" aus.

 

Wieder einmal war es ein toller Jahresausklang, der einmal mehr den starken Zusammenhalt der DGZB unter Beweis gestellt hat.

 

Es sind einige schöne Fotos entstanden, die in der Fotogalerie zu finden sind.


Stellungnahme zum Thema Dorfgemeinschaftshaus in Büttendorf zur gemeinsamen Erklärung von SPD & Grünen

Bezugnehmend auf die gemeinsame Stellungnahme von Rot/Grün (NW: 03.08.19; WB: 06.08.19) zum aktuellen Sachstand DGH Büttendorf sehen wir uns von der „Dorfgemeinschaft für ein zukunftsorientiertes Büttendorf e.V.“ in der Pflicht einige Unwahrheiten dieser Erklärung öffentlich richtig zu stellen.

Grundsätzlich haben wir es uns mit Gründung des Vereins zur Aufgabe gemacht das Dorfleben in Büttendorf zukünftig mit zu gestalten und auch ein Stück weit voranzubringen. Dieses haben auch viele Büttendorfer so aufgefasst und sind in die DGZB e.V. eingetreten, sodass wir aktuell knapp 300 Mitglieder haben und somit der mitgliederstärkste Verein in Büttendorf sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass politische Motive innerhalb des Vereins keine Rolle spielen. Für uns stehen unsere Mitglieder an erster Stelle und das soll auch so bleiben.
Dennoch ist aufgrund der langwierigen Thematik DGH Büttendorf und der unbefriedigenden aktuellen Situation, die stets in der Lokalpresse Thema war und auch immer noch ist, ein Austausch mit der Politik und Verwaltung der Gemeinde Hüllhorst unumgänglich.  Nachdem der Neubau DGH Büttendorf gekippt wurde, wurde uns von Rot/Grün der Vorschlag unterbreitet zukünftig den bestehenden Dorfgemeinschaftsraum Büttendorf zu pachten. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen müssten dann eigenverantwortlich von der DGZB e.V. mit Sponsoring und Unterstützung von lokalen Unternehmen, sowie einem Zuschuss von 35.000 € seitens der Gemeinde Hüllhorst übernommen werden. Dafür sei aber noch ein Pachtvertrag mit der Verwaltung abzustimmen. Da wir es für absolut notwendig halten nach drei Jahren endlich wieder einen adäquaten Versammlungsraum in Büttendorf zu haben, hat der Vorstand Gesprächsbereitschaft signalisiert, auch wenn schon viel Arbeit und private Zeit, letztendlich vergeblich, in das Projekt Neubau DGH Büttendorf investiert wurde und man nun wieder bei Null anfangen muss. Darüber hinaus ist ein solcher Raum und der dadurch generierte zusätzliche Platz für die Kinder der Übermittags- und Ferienbetreuung ein großer Gewinn, da auch diese darauf Zugriff hätten.
Da dieser Prozess aber noch ganz am Anfang steht und uns bis heute nur ein unvollständiger Vertragsentwurf vorliegt, wurde Stillschweigen mit allen Beteiligten vereinbart – auch mit Jürgen Friese von den Grünen. So waren wir enttäuscht darüber in der Lokalpresse zu lesen, bevor wir unsere Mitglieder davon in Kenntnis gesetzt oder zu dem Thema befragt haben, da bis auf unsere Gesprächsbereitschaft noch nichts beschlossen oder gar vertraglich geregelt wurde. Deshalb möchten wir folgende Unwahrheiten in dem veröffentlichten Artikel von Rot/Grün aufzeigen und richtigstellen:
1.) Einen Förderantrag für einen Neubau DGH Büttendorf zu stellen wurde zu keinem Zeitpunkt mit der DGZB e.V. abgesprochen oder in irgendeiner Weise im Vorfeld kommuniziert. 
2.) Eine finale Kostenermittlung (550.000 €) hat es zum Neubau noch nicht gegeben. 
3.) Soweit uns bekannt ist, will der private Sponsor vor allem den Schulstandort erhalten und nicht nur das Gebäude. 
4.) Es ist bis heute kein Pachtvertrag mit der DGZB e.V. abgeschlossen worden – sollte dieses zukünftig in akzeptabler Form gelingen, erfahren dieses unsere Mitglieder zuerst und danach die Presse. 
Diese Entwicklung politisch zu beurteilen wäre an dieser Stelle vielleicht logisch, dennoch möchten wir darauf verzichten und das Anderen überlassen, da für uns, wie schon gesagt, unsere Mitglieder und unser Dorf im Fokus stehen und nicht die Politik.
Dieser Beitrag ist auch in der lokalen Presse veröffentlicht.